ausgezeichnet mit der Ehrenurkunde und Ehrenmedaille der Stadt Radeberg


Osterhase (Dieter Noack) und Mühlenkasper (Manfred Buttke) waren trotz schlechtem Wetter OSTERN-2015 gut gelaunt.


Das Hüttertal ist ein wichtiges Naherholungsgebiet in der Stadt-Umland-Region Dresden. Der Regionswanderweg "Roter Strich" erschließt das reizvolle Flusstal zwischen Radeberg und Wallroda. Die Besucher erwartet ein naturnahes Kerbtal, in das sich die Röder vor über 200 Mio. Jahren in vielen Mäandern bis zu 20 m in den Fels eingeschnitten hat. Den Flusslauf begleiten teils offene Felshänge aus Grauwacke und Granodiorit. Teils wechseln sich Wälder mit Wiesen, ab, darunter Orchideen und Märzenbecher. Dieses vielfältige Mosaik ist Grundlage für eine reichhaltige Vogelwelt mit über 60 Arten, wie etwa den Eisvogel und die Wasseramsel. Wegen des Erholungswertes und wegen der Bedeutung für die Avifauna wurde das Hüttertal bereits 1954 als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen und war damit eines der ersten und kleinsten der damaligen DDR. Seit 2002 steht das Gebiet auch als Fauna-Flora-Habitat unter europäischem Schutz. Wertgebend sind die Lebensräume der naturnahen Auenwälder, Hochstaudenfluren und Mähwiesen sowie Fischotter und Fledermäuse als seltene Tierarten. Der Förderverein Hüttertal Radeberg e.V.  und dessen Gruppe von 13 Arbeitskräften der Projektarbeit engagieren sich seit 2006 für die Erhaltung dieses schönen Naherholungsgebietes. Es wurden die Wege instandgesetzt,  Bänke und Schutzhütten gebaut, Denkmale restauriert, ein Klassenzimmer im Grünen mit Brotbackofen errichtet, ein Waldhort erschaffen, alte Mühlenteile für ein Mühlenmuseum restauriert, Veranstaltungen (Kindersingen, Hüttertallauf, Bogenschießen, über 50 Führungen jährlich durch das Tal, und mehr) organisiert, ein Lehrfilm "Vom Korn zum Brot" erstellt, und andere Aktivitäten , wie 2 mal jährlich "Sauberes Hüttertal", durchgeführt. Alles in dieser kurzen Zeit seit Gründung des Vereins 2006. Darauf sind wir stolz.

Leider haben der gewaltige Tornado vom 24.5.2010, Vandalismus und einige Hochwasser immer wieder zu Schäden geführt und wertvolle Arbeit zunichte gemacht. Aber immer wieder wurde sofort mit deren Schadensbeseitigung begonnen, damit sich die erholungssuchenden Bürger aus der Umgebung von Dresden in diesem Stückchen Deutschland wohlfühlen. Über all Dieses und das Kommende werden wir künftig hier berichten. Schauen Sie auf unsere Seite, informieren Sie sich, aber vor allem besuchen Sie das wunderschöne, naturbelassene Hüttertal.

Wir freuen uns auf Sie.

 

Aufgrund von Bodendurchweichung stürzte am 15. Oktober am Ufer der Großen Röder eine große Esche um.  Durch diesen Baumsturz wurde der Wanderpflock und die Gedenktafel an Wanderwegewart Helmut Müller zerstört.

Zusammenarbeit von AWO mit Firma Buttke und Hüttertal-Verein.

 

 


Impressionen 2015 ( Fotos Manfred Buttke )

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